Gottesdienst zu Ostern

Wann

So., 17.04.2022 10.00 Uhr

Die Osternacht ändert alles. „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“, schallt es triumphierend. Doch bis zu diesem Triumphruf braucht es eine Weile, erzählt die Bibel. Die Jüngerinnen, die am Ostermorgen zum Grab kommen, um den Leichnam zu salben, finden es leer. Zur Trauer tritt Ratlosigkeit. Kurz darauf aber erscheint ihnen Jesus persönlich. Aber so unglaublich und buchstäblich „wunder-bar“ für sie selbst diese Erscheinung ist, so wenig glauben ihnen die engsten Vertrauten Jesu, als sie von der Begegnung hören. Jesus muss sich ihnen erst selbst zeigen, bis sie ansatzweise begreifen, was da geschehen ist. Denn Jesus ist nicht in seine „irdische Existenz“ zurückgekehrt. Es ist nicht sein menschlicher Körper, der wieder zum Leben erweckt wurde, sondern ein „geistlicher Leib“, mit dem er sich zu erkennen gibt. Ostern bedeutet damit: Das Leben hat gesiegt, nicht der Tod – auch wenn es zwei Tage vorher noch anders aussah. Darauf gründen Christinnen und Christen die Hoffnung auf ihre eigene Auferstehung und ein neues, ewiges Leben bei Gott.

Quelle: Bezirksapostelbereich Nord‑ und Ostdeutschland