Weihnachtsgottesdienst und goldene Hochzeit

Textwort für den Weihnachtsgottesdienst: Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Phil 2,5–7

Der Weihnachtsgottesdienst begann mit Liedern des Chors und Orchesters: „Weil Gott in tiefster Nacht“, „Kommet ihr Hirten“ und „Noel“.

Nach dem Eingangsgebet durch den Dienstleiter, Priester Reents, folgte die Lesung aus Lukas 2, 1–14, in der die Geburt Jesu noch einmal vorgetragen wurde.

Priester Reents ging in seiner Predigt darauf ein, dass Weihnachten für Christen das Fest der Liebe Gottes sei. Gott schuf den Menschen, um in einer vollkommenen Schöpfung und in Gemeinschaft mit ihm zu leben. Doch der Mensch trennte sich von Gott, um eigene Wege zu gehen. Gott hört nicht auf zu lieben und bewies es: Der Sohn Gottes verzichtete auf seine Herrlichkeit. Seine Liebe geht weiter: Er verlangt von uns nicht, vollkommen zu werden wie Jesus Christus, um seine Herrlichkeit zu erlangen. Es wurde betont, dass es auch unter Menschen zu Trennungen kommen kann; der Mensch ist nicht vollkommen.

Der Mitdienende Gemeindevorsteher, Priester Assing, ermutigte die Gemeinde, Gott unsere Liebe zu beweisen, indem wir unserem Stolz entsagen und Gutes tun. Denn Jesus errette die, die ihn lieben.

In der Ansprache zur goldenen Hochzeit der Geschwister Max und Anita Haß hob Priester Reents besonders das Bibelwort Ruth 1,16 „Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch“ hervor und zeichnete Lebensstationen des gemeinsamen Lebenswegs der Geschwister nach.

Der Gottesdienst endete mit dem Schlusssegen. Die Geschwister und Gäste konnten dem Ehepaar herzlich gratulieren und anschließend bei einer Tasse Kaffee oder Tee noch schöne Gespräche führen. Eine kleine Weihnachtsüberraschung von Geschwistern wurde noch an die Besucher des Gottesdienstes verteilt.

Ein besonderer Dank gilt dem Chor und dem Orchester für die eingeübten Lieder und Vorträge die die Herzen der Zuhörer besonders auf Weihnachten eingestimmt hatten.